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Neuere Informationen unter:

http://www.fdcl.org/themen/landwirtschaft/landnahme/

 

Die neue Landnahme in Afrika, Asien und Lateinamerika

Mit verschiedenen Projekten möchte das FDCL das Problem der neuen Landnahme aus einer menschenrechtlichen und entwicklungspolitischen Perspektive heraus thematisieren.

Das Projekt „Die Verdammten ohne Erde – Die Jagd nach Land und ihre Opfer“ widmet sich dem Thema Land Grabbing, seinen Antriebskräften, Ursachen und Folgen sowie den verschiedenen Akteuren, die für die neue Landnahme verantwortlich sind, und denjeniegen, die sich in den Ländern des Südens gegen den Verlust ihres Landes und ihrer Lebensgrundlage zur Wehr setzen. 

Ziel dieser Seite ist es, grundlegende Informationen über den globalen Trend dieser „neuen Landnahme“ zu vermitteln und auf deren vielfältige Folgewirkungen aufmerksam zu machen. Darüber hinaus möchten wir Wege aufzeigen, wie zivilgesellschaftliche Akteure intervenieren können, um die sozialen und politischen Risiken dieses Prozesses zu mindern.

Ein wichtiger Aspekt der aktuellen Entwicklungen der Landnahme ist darüber hinaus die Agrarpolitik der EU, die die Export- und Überschussproduktion von europäischen Fleisch- und Milchprodukten fördert. Mit dem Projekt "Fleisch frisst Land" will das FDCL zur entwicklungspolitischen Diskussion um die Reform der gemeinsamen Agrarpolitik der EU 2013 beitragen und auf die teilweise dramatischen Auswirkungen des für diese Produktion notwendigen Futtermittelanbaus in Südamerika hinweisen. Dabei geht es auch um die Unterstützung und Bekanntmachung der Kämpfe der südamerikanischen Betroffenen, Menschenrechts- und Nichtregierungsorganisationen, die sich den Auswirkungen der EU-Agrarpolitik, der gewaltsamen Vertreibung, der Verdrängung der Nahrungsmittelproduktion und der Rodung der Wälder entgegenstemmen.